SpVg Wesseling-Urfeld — Borussia Freialdenhoven 1:1 (0:1). Auf dem Kunstrasen in Wesseling sollte bei der Spielvereinigung mit allen Mitteln die Null gehalten werden. Da war es natürlich klar, dass dies zu Lasten der Offensive ging. Da Freialdenhoven ebenfalls keine Lust verspürte, nach vorne zu agieren und ins Risiko zu gehen, war im Grunde ein torloses Unentschieden zu erwarten.

Nach zwanzig Minuten gerieten die Gäste zudem durch eine Rote Karte in Unterzahl. Uns  aber fehlte an diesem Spieltag einfach die Leichtigkeit was  durch die Verletzung von Dominik Schütz nicht besser wurde.  Die Passwege wurden zu oft falsch gewählt. Mit dem Pausenpfiff bekamen die Gäste nach einem strittigen Foul von Daniel Farkas einen Strafstoß, den Okan Dikenli verwandelte. „Dadurch war die Truppe total niedergeschlagen. Es lief nichts mehr so richtig zusammen”, bestätigte Wesseling-Urfelds Trainer Jupp Farkas. Bis dahin hatten lediglich Michael Sohns und sein Sohn Daniel einen Abschluss gehabt. Die zweite Hälfte verlief dann kurios. Nach 70 Minuten musste Alexandru Daescu ebenfalls nach einer Roten Karte vom Feld.

Endlich gelang aus Sicht der Platzherren Deniz Millitürk der Ausgleich. Das Niveau der Begegnung wurde jedoch nicht besser. Zu ängstlich liefen die Aktionen. In der Schlussminute verweigerte der Schiedsrichter den Gastgebern dann noch einen für Farkas glasklaren Strafstoß, nach einem Foul am eingewechselten Nils Elenz. „Nach den beiden Roten Karten fehlte ihm da der Mut”, glaubte der SpVg-Trainer: „Von unserer Seite war es einfach zu schlecht. Wir haben praktisch in doppelter Unterzahl des Gegners nur eine Chance herausgespielt. Es war vielleicht unsere bisher schlechteste Leistung.”

Und unsere Verletzten Liste wird auch nicht kleiner Gran, Strack, De Jong, Seeger,Proenca und Schütz fehlen uns absolute leistungsträger.

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