Spvg Wesseling-Urfeld – FC Pesch (So 14:00) – Im Ulrike-Meyfarth Stadion sagt die SpVg Wesseling-Urfeld bereits um 14 Uhr gegen Mitabsteiger FC Pesch Tschüss. Anschließend geht es auf Abschluss-Tour nach Mallorca. „Fast alle sind dabei, ein weiterer Beweis der Geschlossenheit und des unfassbar guten Charakters”, betont Trainer Jupp Farkas.

Fast alle Spieler haben für kommende Sasion in der Landesliga zugesagt. Die Säulen der Mannschaft bleiben. Einer davon ist Benedikt Zaun, der eigentlich nach Berzdorf wechseln wollte. Bis jetzt verlassen zwei Spieler den Verein, Matthias Hein geht nach Glesch-Pfaffendorf und Delord Unzola nach Friesdorf. „Nun werden wir die Mission Wiederaufstieg in Angriff nehmen. Mit dem letzten Spiel gegen den FC Pesch beginnt für uns die Vorbereitung auf diese Aufgabe”, sagt Farkas. Ob Team-Manger Ralf Beier bleiben wird, ist von einigen Faktoren abhängig. „Die Saison muss finanziell abgesichert sein. Erste Gespräche fanden statt. Nach jetzigem Stand sieht es gut aus, Sponsoren aus Wesseling allein decken leider unser Budget nicht ab. So sind wir auf Sponsoren, die weit über die Grenzen von Wesseling tätig sind, angewiesen”, sagte Beier.

Eine weitere Forderung ist der Verbleib von Trainer und Betreuerteam. „Jozsef Farkas formt zurzeit ein Team. Für mich ist es unabdinglich, das er weitermacht. Er selber hadert noch mit sich, gesundheitliche Probleme, der Abstieg und immer wiederkehrenden Vereinsproblematiken belasten ihn sehr”, erklärt Beier. Zeit zur Regeneration wird Farkas auf alle Fälle eingeräumt, auch wenn das zeitlich mit Risiko behaftet ist.

Dritter Punkt ist die Neuausrichtung des Vorstands. Die beiden Vorsitzenden Willi Hamacher und Udo Linnartz sowie Kassenwart Uli Schlüter, wollten ihre Ämter 2019 zur Verfügung stellen. Über Jahre haben sie die Geschicke des Vereins erfolgreich geleitet, nun wollen sie ihren sportlichen Ruhestand antreten. Nachfolger sind noch nicht in Sicht. Dies ist ein Zustand, mit dem sich Beier nur schwer anfreunden kann. Er hat diesen Verein in den letzten beiden Jahren leben und lieben gelernt und würde ungern aufhören, da er Freude an seinem Wirken hat. Vor allem die Zusammenarbeit mit den jungen Menschen inspiriert ihn. Großen Spaß machen im auch die Gespräche vor und nach dem Training und Spiel mit der Fangemeinde. An erster Stelle steht jedoch für ihn die tolle Zusammenarbeit mit Farkas

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